Warum ist die Magnum AG auch in Krisenzeiten so erfolgreich und stabil?

Geschrieben von Redaktion am 17. Februar 2009 | Abgelegt unter Genussscheine, Magnum AG

Die Magnum AG nutzt konjunkturelle Schwankungen, um über verschiedene Finanzierungsmodelle langfristig erfolgreich zu wirtschaften und Gewinne zu erzielen. So nutzen wir unter anderem den Leverage-Effekt bei Finanzierungen aus.

Der sog. Leverage-Effekt stellt sich immer dann ein, wenn die Fremdkapitalkosten geringer sind als die Eigenkapitalkosten (siehe Abbildung). Demnach kann durch eine niedrige Eigenkapitalquote die Rendite des eingesetzten Kapitals (ROI) erhöht werden.

Der Ertrag, der mit dem erhöhten Fremdkapitalanteil erwirtschaftet wird, ist dann also höher als der Aufwand, der durch den Einsatz des Fremdkapitals entsteht. Dies führt zu einer höheren Eigenkapitalrentabilität, welche als der Quotient zwischen dem Gesamtgewinn und dem eingesetzten Eigenkapital definiert wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass bei steigenden Fremdkapitalkosten der Effekt geringer ausfällt bzw. im ungünstigsten Fall ein Verlust realisiert wird. Durch diesen Effekt lässt sich die Eigenkapitalrendite guter Objekte (Immobilien) bei einem niedrigen Zins durch die Erhöhung des Fremdkapitalanteils deutlich erhöhen.

In Zeiten, in denen uns keine sehr gute Exit-Option geboten ist, versetzt uns unter anderem der Leverage-Effekt in die komfortable Lage, die Situation aussitzen zu können, in dem wir auf der Grundlage von gesicherten Erträgen aus dem Pharma- und Immobilienbereich auf sehr gute Verkaufsoptionen warten.

Zurzeit nutzt die Magnum AG die Phase stagnierender Konjunktur, um günstig Immobilien für etwa das 10-fache der Jahresmiete, also mit 10 % Rendite, anzukaufen. Die geplanten Mieteinnahmen sichern so die Erträge ab. Uns kommt dabei zum einen die geringe Nachfrage nach Immobilien entgegen. Verbunden mit der derzeit schlechten Konjunktur bedeutet das für uns zum anderen niedrige Preise gepaart mit günstigen Bankkonditionen und niedrigen Zinsen. Dazu ein Rechenbeispiel: Die Magnum AG kauft eine Immobilie für 1 Mio. €, finanziert durch 200.000,- € Genussscheinkapital und 800.000,- € Bankkredit. Die Zinsbelastung aus dem Genussscheinkapital beträgt 24.000,- € bei 12 % Zinsen, die Zinsbelastung aus Bankkrediten 40.000,- € bei einem derzeitigen Zinsniveau von ca. 5 %. Das würde bei 90.000,- € Mieteinnahmen abzüglich der 64.000,- € Zinsen einen Ertrag von 26.000,- € pro Jahr ergeben. Zu berücksichtigen ist weiterhin der oben beschriebene Leverage-Effekt, durch den eine Überproportionale Rendite auf das Eigenkapital erzielt wird. Immobilien gehören zu den Grundwerten des Menschen und werden auch in Zukunft nachgefragt werden, deshalb gehen wir von einer mittelfristigen Erholung des Marktes sowie davon aus, dass wir in konjunkturell besseren Zeiten die jetzt günstig erworbenen Immobilien für das 16- bis 20-fache der Jahresmiete verkaufen können.

Eines unserer wichtigsten Geschäftsprinzipien lautet also: In Krisenzeiten günstig einkaufen, in Zeiten der Hochkonjunktur verkaufen. Unsere Geschäftspolitik belegt, dass eine hohe Rendite nicht immer mit hohem Risiko einhergehen muss.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.